Meine Ausbildung zum Fotografen – Teil 1: Im Betrieb

Ich hatte schon seit längerem vor, mal darüber zu sprechen, wie denn die Ausbildung zum Fotografen war. Und ob diese Heute noch Sinn macht und Zeitgemäß ist. Ich habe lange überlegt ob und wie ich den Artikel aufbaue, in dem ich euch von meinen persönlichen Erfahrungen berichte. In dem ersten Teil möchte ich euch von meiner Erfahrung im Betrieb erzählen, und im zweiten Teil dann über den schulischen Teil der Ausbildung. Wie wir alle wissen, hat sie das Berufsbild des Fotografen in den letzten Jahren etwas geändert. Es ist kein reines Handwerk mehr, das mit dem Entwickeln von Negativfilmen einhergeht, bei dem man Stunden in der Dunkelkammer verbringt und ein Bild von einem Chemischen Bad ins nächste legt. Nein, heutzutage braucht man sich eigentlich nur ne Kamera zu kaufen und kann schon loslegen – ob es Sinn macht und was dabei rauskommt, lassen wir mal außen vor. Aber wenn man Talent hat und lernwillig ist, kann man schnell mithilfe unzähliger Tutorials im Internet und der  vielen Foto-Gurus auf Facebook, zu einem passablen wenn nicht sogar zu einem richtig guten erfolgreichen Fotograf werden. Dank Instagram, Facebook, Tumblr und sonstigen Plattformen, kann man seine Bilder ganz einfach präsentieren, unzählige Menschen erreichen und somit stück für stück als Fotograf bekannt werden.
Warum dann also noch eine 3 Jährige Ausbildung zum Fotografen?

Warum ich die Ausbildung machen wollte.

Bei mir hatte es 2007 oder so angefangen, das ich mit Photoshop rumgespielt habe. Signaturen für Rollenspielforen bis hin zu eigenen Wallpapern. Irgendwann kam bei mir der Wunsch auf, eigene Bilder zu bearbeiten. Also kaufte ich mir für 70 Euronen eine kleine Finepix von Fuji. Machte Selbstportraits um diese dann in Photoshop zu bearbeiten. Ich wollte eben meine eigenen Ideen umsetzen.

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Man muss dazu sagen, das ich mich mit Photoshop in der Zeit nie wirklich intensiv auseinander gesetzt habe. Sondern eben immer mit den Grundwerkzeugen was gemacht habe. Damals waren mir Namen wie Calvin Hollywood oder Matthias Schwaighofer unbekannt. Erst später begann ich meine Photoshop Kenntnisse durch Tutorials zu vertiefen.

Auf jeden Fall kam mir dann irgendwann diese dumme Schnapsidee, das ich Fotograf werden wollte. Also fing ich an, mich bei den Betrieben und Studios im Umkreis zu bewerben. Während ich so die ersten zwei Jahre nur absagen bekam, arbeitete ich weiter an meiner fotografischen Entwicklung. Die Fuji wurde durch eine Canon Powershot Schlagmichtot ersetzt, und diese wurde dann gegen Ende 2010 gegen eine Canon Eos 550D ersetzt, womit ich dann auch langsam in die People Fotografie einstieg.

Ich baute mein Portfolio auf , bis es gut genug war, und ich 2012 endlich einen Ausbildungsplatz bekam. Klar hätte ich es wie viele andere machen können, und mir das alles selbst erarbeiten. Aber ich wollte einfach den Gesellenbrief als Fotograf haben. Die Sicherheit, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappt, mich in einem Studio einstellen zu lassen. Ich wollte einfach von Grund auf alles richtig lernen, jemand haben der mich führt und leitet, mir Feedback gibt. Zudem hatte ich für 3 Jahre die Sicherheit des regelmäßigen Einkommens, das bei dem Betrieb, der mich nahm, für einen Fotografen Azubi nicht gerade wenig war.

 

Die Traumblase zerplatzt

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie happy ich war, als ich die Bestätigung bekam, zudem noch in einem alteingesessenen bekannten regionalem Fotostudio, eine Ausbildung zum Fotograf machen zu können. Da der Betrieb mehrere Filialen hatte, wurden die Azubis unter den einzelnen Filialen aufgeteilt. Ich kam in eine kleine Filiale in einem Nachbarort von Mainz, was trotzdem für mich recht entspannt war. Ich brauchte von meiner Wohnung zum Banhof 2 Minuten, dann 20 Minuten Zugfahrt, und dann wieder vom Bahnhof zur Arbeit 2 Minuten. Also alles ganz Entspannt. Was ich über die Arbeit in der Filiale dann auch dachte. Meine Chefin, die Filialleiterin, führte ein straffes Regiment, viele Regeln, manchmal ein rauer Umgangston. Am Anfang dachte ich mir, das ich mit Ihr nicht auskommen werde. Später sollte ich merken, das sie der gute Cop war, und wir mit der Zeit es sich zu einem guten Verhältnis entwickelte, und wir nach meiner Zeit immer noch Kontakt haben. Ich mein ich war gerade am Anfang auch nicht einfach – und halt da schon 25, also auch schon nen eigenen Kopf, der nicht mehr so einfach zu formen ist :D
Da es eine kleine Filiale war, wurde ich von Anfang an mit in den Kamerafachverkauf und sonstige Aufgaben mit eingespannt, die in einer Fachfiliale anfielen. Kameraberatung, Kameraverkauf, den Leuten erklären wie Ihre Kamera funktioniert, den Leuten erklären und bei helfen wie die Sofortdruckautomaten funktionieren. Ja ich hab mehr Kameras und Objektive verkauft, als ich Studiotermine hatte. Moment mal? Ja richtig!
Da war nämlich noch der böse Cop, bei dem ich Anfangs dachte das ich mich mit Ihr wunderbar verstehen würde. Denn am Anfang war sie noch nett. Wie so ein schönes Würmchen am scharfen spitzen Harken einer Angel. Bis ich dann mal, dusselig wie ich bin, hier und da mal nen Fehler gemacht habe, und da fing das , man kann schon fast sagen Martyrium an. Anfangs hatte ich meine Ausbilderin noch geduzt, so wie sich mich geduzt hatte. Die Studioleitung einer anderen Filiale meinte zu mir, das ich das ruhig könnte – und ich selbst war es schon gewohnt, das gerade unter Fotografen das Du Regel ist. Die Filialleiterin wollte gesiezt werden, das aber auch nur aufgrund ihrer Position. Auf jeden fall kam ich dann eines Morgens in die Filiale, hatte noch ein Flyer von einem Fotokünstler dabei, den ich meiner Ausbilderin zeigen wollte, sprach sie an, und bekam in einem unfreundlichen Ton gesagt das ich sie ab sofort nur noch zu siezen habe, und aufgrund der Fehler das Studio erst mal nicht betreten dürfe. Wait what?? Wenn ich mich rechtentsinne waren die Fehler, die das auslösten, die, das ich am Tag zuvor vergessen hatte den Plotter aus zu machen und Bewerbungsbilder in Tif statt in jpg an eine Kundin rausgab. Ich mein letzteres kann ich verstehen wenn es dafür ein Einlauf gab… aber Studioverbot? Nur um das richtig zu verdeutlichen, ich durfte gar nicht mehr rein, nicht mal mit Ihr wenn sie Termine hatte zum zuschauen oder assistieren.

Ab da war es vorbei. Wenn ich Morgens zur Hintertür kam und klingelte, und nur meine Ausbilderin da war, lies sie mich regelmäßig 10-15 Minuten warten, bis sie mir aufmachte. Wenn ich sie ansprach, weil ich ne Frage hatte o.ä., bekam ich teilweise schroffe Antworten oder wurde Weggewinkt. Es gab wenige Tage, an denen die Zusammenarbeit mit der Frau nahezu reibungslos von statten ging. Meine fotografischen Aufgaben bestanden im Betrieb dann aus Passbilder machen, noch mehr Passbilder, mit der Zeit auch die Bewerbungsbilder die man sofort mitnehmen konnte, das Studio für ihre Termine vorbereiten, und nach ihren Terminen wieder aufräumen. Mit in Studio hat sie mich immer seltener mitgenommen, die Bilder danach bearbeiten, das durfte ich wieder. Jedoch nur soweit es in den Stil des Betriebes gepasst hat. Das war etwas was ich ziemlich häufig gehört hab. Als junger motivierter Fotoazubi, wollte man natürlich die neuen Möglichkeiten nutzen, neue Sachen zu probieren usw usw. Nur nicht dort, nicht bei ihr. Es musste alles so laufen wie sie es wollte. Nur nichts neues bei den Kunden probieren, nur nichts machen das moderner sein könnte als der Kram, den man da schon seit 20 Jahren macht. Das, und die Tatsache das im Umgang mit den Kunden recht unsicher war, vorallem was das angeben der Posings angeht – führte dazu das ich so gut wie keine Studiotermine machen durfte. Anfangs, wenn ich mal einen hatte, oder eine der Praktikantinnen fotografieren sollte, war meine Ausbilderin dann mit im Studio, was mich dann noch mehr verunsicherte. Als es dann auch öfter vorkam, das sie sich während dem Shooting einmischte, mich vor den Personen bloßstellte, hatte ich dann auch kein Interesse und keine Lust mehr überhaupt was in dem Studio zu machen. Zum vergleich, es war mal eine Kollegin aus einem anderen Studio als Vertretung da, sie hatte sich einfach beim Shooting hinten auf nen Sessel gehockt, Notizen gemacht, und mir nach dem Shooting dann ein Feedback gegeben.

Mir wurde bewusst, diese Frau kann mir nicht viel neues beibringen, meine Photoshopkenntnisse waren ihren um einiges vorraus, mein technisches Verständnis der Kamera und Objektive sowie auch das von Lampen und deren Lichtformern. Also war ich auf mich allein gestellt.

 

 

Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt..

Ich kann Hartnäcking sein, vor allem wenn man mir Steine in den Weg legt. In der Berufsschule haben wir, dank einem Deal zwischen der Schule und Video2Brain, für 20 Euro ein vollwertiges V2B Abo bekommen. Zudem hat das Gehalt, zusammen mit geringen Einkünften die ich über ein Erbe beziehe, gereicht um mir nebenbei mein eigenes kleines Studio aufzubauen. Also habe ich angefangen die Zeit neben der Ausbildung immer mehr der Fotografie zu widmen. Ich wusste, wenn ich da nicht selbst was mache, werde ich auf der Strecke bleiben und mir würde es so gehen wie einigen Klassenkameraden, die ebenfalls im Betrieb nicht gefördert wurden, und keine bis kaum Möglichkeiten eigene Projekte oder Ideen umzusetzen. Und an dem Punkt an dem ich 0 Motivation und Ideen hatte, was die Fotografie anging, war bei mir schon seit einiger Zeit erreicht. Also stand ich früh Morgens auf, schaute V2B Videos oder bearbeitete Bilder, ging dann in den Betrieb, und nach Feierabend dann meine eigenen Projekte umsetzen. Ich versuchte das beste draus zu machen. Die Filialleiterin hielt mir so gut sie konnte den Rücken frei und stand mir zur Seite, wenn meine Ausbilderin wieder ihre 5 Minuten hatte.

Jedoch kam trotzdem der unabwendbare Punkt in meiner Ausbildung, wo ich vor der Entscheidung stand, den Betrieb zu verlassen, oder zumindest zu schauen, das ich in eine andere Filiale komme. Die Alternative, wo anders meine Ausbildung zu beenden, gab es nicht wirklich. Entweder waren die Betriebe auch reine Portraitsstudios, die alle das gleiche machten, oder man hat schon so viel mieses über den Fotografen gehört, das man es sich 2 mal überlegt. Abgesehen wollte ich auch nicht unbedingt auf das Geld verzichten, denn das gewöhnliche Gehalt für einen Fotoazubi, ist eher dürftig, und wie so vieles in der Ausbildung, auch nicht mehr Zeitgemäß. Nun ich verstand mich ganz gut mit der Studioleitung einer anderen Filiale, es wäre zwar eine längere Fahrt gewesen zu dem Ort, aber ich musste einfach endlich raus und weg von meiner Ausbilderin. Die Filialleiterin hat mich da unterstützt und nach einem Gespräch mit einem der oberen Chefs, war die Sache erledigt. Ich war sie endlich los.

Was mir der Chef allerdings nicht dazu sagte war, das die Filiale, in die ich wechseln würde, kurz vor der Schließung steht, und auch schon bis aufs nötige Personal, unterbesetzt ist.

Das untergehende Schiff

Nun, das gute war, der Studioleiter hat mir freie Hand gelassen. Ich konnte wieder öfter ins Studio, konnte eigene Leute zum üben einladen, haben zusammen im Studio Sachen ausprobiert… so ist das also wenn man ausgebildet wird. Die schlechte Nachricht, wie oben schon beschrieben, die Filiale stand kurz vor der Schließung, nur war es halt noch nicht offiziell. Aber man merkte es. Neben mir war nur der Filialleiter, mein Ausbilder und eine Aushilfe. Nach nem Monat wurde der Filialleiter abgezogen und zu einer der Hauptfilialen versetzt, und das kurz vor dem Weihnachtsgeschäft. Wir waren also nur noch zu dritt. Als dann bekannt gegeben wurde, das die Filiale zum Jahresende schließen wird, musste die Aushilfe, da sie nicht weiter übernommen wird, ihre restlichen Urlaubstage nehmen. Also waren wir teilweise nur zu zweit. Im Weihnachtsgeschäft. Zudem gab es dann auch noch Räumungsverkauf, sprich die Leute rannten uns teilweise die Tür ein. Wir hatten an einem Tag 100 zahlende Kunden, und das während wir noch Studiotermine hatten, die mein Ausbilder gemacht hat, da er im Fachverkauf nicht so versiert war wie ich, denn ich hab das ja hauptsächlich gemacht gehabt in der Filiale in der ich zuerst war. Ich weiß nicht wie, aber wir haben es geschafft bis zum 24. den Kunden ihre Studiobilder zu übergeben. Dann war meine kurze und doch schöne Dienstzeit in der Filiale rum, und ich sollte zum Flagschiff des Betriebes versetzt werden.

So wie es von Anfang hätte sein sollen

Mehr Betrieb, mehr Arbeitszeiten und ein anderes Klima. So war es dann das letzte halbe Jahr in einer der Hauptfilialen des Betriebes. Aber wenigstens war ich endlich in einem gescheiten Team. Meine Ausbilderin war so alt wie ich, und zum Glück nicht so konservativ, sondern versuchte ebenfalls neue Ideen umzusetzen und diese auch dort zu etablieren. Das einzige Manko war nur, die Nachfrage nach professionellen Portraitfotografen ist nicht mehr so groß wie vorher. Meine Arbeit bestand am meisten aus Passbilder und Bewerbungsbilder zum sofort mitnehmen, sowie aus den Bewerbungsserien im Studio. Es war Eintönig, aber wenigstens hatte ich wieder eine Ausbilderin, die mir konstruktives Feedback gab, mir neues zeigen konnte. Man merkte eben, das sie da mehr Spaß dran hatte als die Ausbilderin in der anderen Filiale. Doch leider wurde alles von einem gewissen Schatten gedämpft. Das Schwert des Damokles kam immer näher. Ein Jahr nach dem Ende meiner Ausbilung, fiel das Schwert, der Betrieb schloß seine Pforten.

Fazit?

Nun die Frage, lohnt sich eine Ausbildung? Von betrieblicher Sicht her ist das schwierig. Immer weniger Betriebe bilden aus, immer mehr Betriebe haben zu kämpfen. Teilweise missbrauchen die Studios ihre Azubis als billige Arbeitskräfte, bringen ihnen wenig bis gar nichts bei oder stoßen sie in die Richtung ihres veralteten Stils, für den sich kaum noch mehr interessiert. Die Kreativität der Azubis wird teilweise von betrieblicher Seite aus kaum gefördert. Ich weiß noch wie wir in der Berufsschule untereinander, wenn wir uns im Block gesehen haben, teilweise erst mal ausgekotzt haben, was alles verkehrt läuft.
Das geht soweit das einige von ihren Bildern her, nicht so weit waren, wie sie hätten sein sollen / sein können. Aber wie sollen sie auch, wenn man sie im Betrieb nicht ins Studio lässt, und sie sowas dann nur in den Blocks in der Berufsschule können. Sowas demotiviert, und nicht jeder kann mit sowas umgehen und am Ball bleiben. Ich für meinen Teil hatte mega Glück, das ich die Möglichkeiten hatte so viel nebenbei auf zu bauen.
Es gab/gibt natürlich auch Betriebe, die ihre Azubis fördern, ihnen alles mögliche beibringen und zeigen. Aber die werden immer seltener. Ich für meinen Teil habe auf jeden fall einiges gelernt, wie man es nicht machen sollte.
Und für jene von euch die mit dem Gedanken spielen eine Ausbildung zu machen? Überlegt euch gut, wo ihr hinwollt mit der Fotografie, und wie ihr selbst tickt, ob ihr Abwechslung wollt, euch stets entwickeln wollt, denn dann seit ihr bei den meisten Portraitstudios falsch. Dann solltet ihr eher schauen das ihr einen Assistenzplatz bei einem Fotografen bekommt, oder ein Studio findet, das mit Werbung zu tun hat, denn das waren meist die, deren Azubis am Ball waren. Klar, bei den Portraitstudios gibt es auch Ausnahmen, aber da schaut euch an was sie im Portfolio haben und macht ein Praktikum, keine 2 Wochen, keine 4 Wochen, sondern wirklich über einen längeren Zeitraum, damit ihr mitbekommt wie dort das Arbeitsklima und die Auftragslage ist.

 

In 1-2 Wochen kommt dann Teil 2 – der Schuliche Part der Ausbildung :)

Ihr dürft aber gerne jetzt schon über eure Erfahrungen zur Ausbildung zum Fotograf reden bzw was dazu in den Kommentaren posten. Wie war es denn bei euch so?

 

5 comments

  1. War sehr Interessant zu lesen, selbst wen man nicht vom Fach ist. Ich freu mich auf die vortsetzung. Es ist schade das man doch teilweise so negative erfahrungen machen muss trotz großem Interesse am wunsch Beruf. Aber bist ja ein spitzen Fotograf :) Hast du echt klasse geschrieben.

  2. 1 Jahr Praktikum und die 3 Jahre Ausbildung waren für mich die schlimmsten 4 Jahre meines Lebens. Wenn mir das nicht so wichtig gewesen wäre, hätte ich schon nach dem Praktikum aufgegeben. Ich habe mir in der Zeit eigentlich alles selber beibringen müssen. Die Schule und die Lehrgänge waren hingegen richtig gut!

    “Ich für meinen Teil habe auf jeden fall einiges gelernt, wie man es nicht machen sollte”
    Meine Worte wenn mich jemand fragt ob ich viel in der Ausbildung gelernt habe.

    Toller Beitrag!!!!

  3. Der Vorteil war halt, das ich in den 3 Jahren in Ruhe mein eigenen Kram aufbauen und vorbereiten konnte, gerade aus finanzieller Sicht her. Aber im Nachhinein, wäre ich bei einer längerfristigen Assistenz oder in nem Werbestudio glaube ich besser aufgehoben gewesen.

  4. Hätte ich auch nicht anders erwartet, was du da beschreibst. Deshalb habe ich diesen Weg auch erst gar nicht in Erwägung gezogen. Nur wenn ich von vornherein das Ruder selbst führe, kann ich auch meinen Stil und meine Kreativität fördern. Schade, dass du diese Erfahrung so machen musstest.

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