Das können wir mit Photoshop….

Halli Hallo, mich beschäftigt schon seit längerem das Phänomen der Aussage “Das können wir dann später in Photoshop richten”, dem ich jetzt immer öfter begegne. Zuerst muss ich klaren Tisch machen, es ist gar nicht so lange her das ich sowas selbst gesagt habe, und nette Fotografen die es gut mit mir meinten nur belächelt habe, als sie sagten das ich gefälligst vorher gucken sollte das alles passt. Klein Daniel dachte sich halt so: “Nö, is mir zu viel Arbeit.”  Ja Klein Daniel hat da auch noch nie ne harte Nuss in Photoshop zu knacken gehabt die man hätte, mit ein wenig mehr aufmerksamkeit, einfach vermeiden können. Also möchte ich euch das mal näher bringen.

Klar, Photoshop ist eine total tolle sache und man kann mega viel mit anstellen, und ich finde das es mittlerweile auch nicht mehr wegzudenken ist. Allerdings gehört zum fotografieren mehr als nur die kniffe mit Photoshop zu können was die Retusche angeht. Am besten ist es wenn man sich, bevor man das Foto macht oder das Shooting beginnt, mit der Location/Studio vertraut macht. Wo sind dinge die später im Bild stören könnten (Müll, Autos, alles was unpassend später sein kann) oder im Studio, wie weit kann ich gehen ohne mit ver Kamera vom Hintergrund zu kommen? Klar Hintergrund reinretuschieren ist noch einfach, aber macht das mal wenn ihr verschiedene Lichverläufe habt, dann dauert das schon wieder ein wenig länger bis man mit dem Bild in Photoshop fertig ist. Weiterer Punkt ist dann der Blick durch den Sucher, viele, (ich gehör da des öfteren noch mit dazu), konzentrieren sich auf das posing vom Model, passt alles, ja , Auslöser. Später in der Post Production fällt einem dann auf… Sch**** da guckt ja ein Pfosten aus dem Kopf raus, Verd***** da ist ja dreck auf der Hose. ecetera ecetera. Das sind jetzt nur zwei Beispiele, doch die Palette der Situationen ist ellenlang, was man im vornerein vor dem Auslösen des Bildes noch berichtigen kann, und sich damit viel Zeit, Mühe und Nerven spart.

Also liebe Fotografen und Fotobegeisterte, versteift euch nicht zu sehr darauf das ihr alles in Photoshop richten könnt, sondern schaut das ihr direkt in der Kamera ein Bild habt das schon so gut wie fertig ist, so das ihr echt nur noch feinheiten in der Bearbeitung machen müsst (Hautretusche, Tonwertkorrektur etc). Das spart euch, gerade wenn ihr maßig Bilder zu bearbeiten habt, viel viel Zeit. Gerade uns Frischlinge die grad mal seit wenigen Jahren oder Monaten dabei sind fehlt der geschulte Blick. Ein Beispiel, wenn ich nicht hinter der Kamera stehe, sondern nur beobachter bin, fallen mir oft sachen auf die korrigiert werden müssen, gerade Klamottenfalten, oder bei den Damen wenn etwas von der Kleidung durch die Pose etwas unpassend/ zu freizügig ist. Das sind so Sachen die man als Fotograf lernen muss. Schult euren Blick, lasst euch Zeit mit dem Bild, denn lieber 3 minuten länger geschaut ob alles passt und dafür eine Handvoll guter Bilder als 20 Bilder von denen man so gut wie alle wegwerfen kann weil hier was nicht passt oder da was nicht passt. Und vorallem, merkt euch eure Fehler :) Ich sprech da aus Erfahrung. Also, Augen auf !

2 comments

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